ProduktWie aus dem Experten-Netzwerk ein eigenes Produkt wurde
Synthetische Personas auf psychologischer Grundlage — als Ausgründung aus dem Netzwerk.
Betrieben von der Radical Personas GmbH in Linz. Radical Innovators ist mehrheitlich beteiligt, mitgegründet von Netzwerk-Experte Thomas Kasper.
Die Beziehung auf radicalpersonas.com ↗Ausgangslage
Klassische Marktforschung ist gründlich, aber langsam und teuer. Synthetische Personas versprechen Abhilfe — doch ein großer Teil der Anbieter lässt lediglich ein Sprachmodell eine Rolle spielen. Was dabei herauskommt, klingt plausibel und ist methodisch wertlos.
Ansatz
Statt freiem Rollenspiel eine Fundierung auf etablierten psychologischen Modellen: Big Five, Prospect Theory und Hofstedes Kulturdimensionen. Dazu eine klare Haltung, die im Produkt selbst verankert ist — synthetische Personas ergänzen echte Forschung, sie ersetzen sie nicht. Datenhaltung ausschließlich in der EU.
Wie es entstanden ist
Radical Personas ist nicht im Kundenauftrag entstanden, sondern aus einer Frage, die im Netzwerk immer wieder auftauchte: Wie prüft man eine Botschaft, ein Konzept oder ein Design, bevor Budget in die Umsetzung fließt — ohne wochenlang auf Panel-Ergebnisse zu warten?
Die Antwort wurde gemeinsam entwickelt. Thomas Kasper, im Netzwerk verantwortlich für Geschäftsmodell-Themen, brachte die methodische Seite ein; die technische Umsetzung entstand im Netzwerk. Aus dem gemeinsamen Projekt wurde eine eigene Gesellschaft, an der Radical Innovators mehrheitlich beteiligt ist.
Der Weg dorthin ist der eigentliche Punkt: Ein kuratiertes Experten-Netzwerk funktioniert dann, wenn Spezialisten nicht nur nebeneinander an Kundenprojekten arbeiten, sondern gemeinsam etwas Eigenes tragen können. Radical Personas ist der Beleg dafür — und es schärft zugleich, was wir Kunden über den Einsatz von KI in der Entscheidungsfindung raten können. Wer ein KI-Produkt selbst betreibt, kennt dessen Grenzen genauer als jemand, der nur darüber berät.
Umfang
- —Produktkonzeption & Positionierung
- —Fundierung auf psychologischen Modellen
- —KI-Architektur & Persona-Systematik
- —Web-Applikation
- —DSGVO-konformes Hosting in der EU
Technologien
Das Produkt wird unter eigener Marke betrieben.
Häufige Fragen
Warum gründet ein Beratungsnetzwerk ein eigenes Produkt aus?
Weil man Technologie erst dann wirklich beurteilen kann, wenn man sie selbst betreibt. Wer ein KI-Produkt im Markt hält, kennt dessen Grenzen, Kosten und Fallstricke aus erster Hand — und kann Kunden entsprechend ehrlicher beraten. Die Ausgründung ist kein Schwenk ins Produktgeschäft, sondern eine Vertiefung der Beratungskompetenz.
Was unterscheidet den Ansatz von generischen KI-Personas?
Der Unterschied liegt in der Fundierung. Ein Sprachmodell zu bitten, „ein 45-jähriger Einkaufsleiter zu sein", erzeugt eine Rolle, keine belastbare Perspektive. Radical Personas baut stattdessen auf etablierten Modellen der Persönlichkeits- und Entscheidungsforschung auf und legt offen, worauf die Personas beruhen. Das macht die Ergebnisse nicht unfehlbar, aber überprüfbar.
Ersetzen synthetische Personas echte Marktforschung?
Nein — und das ist ausdrücklich Teil der Produkthaltung. Synthetische Personas gehören früh in den Prozess: Screening, Pretests, Hypothesenbildung. Wo Budget und Risiko hoch sind, bleibt echte Forschung mit echten Menschen der Maßstab. Wer das anders verkauft, verkauft Risiko.