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Magic Avatars mit Lensa – Cool, aber nicht ungefährlich

AI Art, also Kunst kreiert von künstlichen Intelligenzen, ist ja gerade ein sehr kontroversieller Hype. Diese Tage erreicht das Ganze aber auf allen Social Medias nochmal eine völlig neue Ebene – der Grund dafür sind die neuen „Magic Avatars“ die man seit kurzem mit der beliebten Fotobearbeitungsapp „Lensa“ erstellen kann. Hierzu reicht das Hochladen von 20 Selfies und der Einwurf von ein paar Münzen – so hab ich mir zb für 8.49 € 200 verschiedene Avatare (4 davon seht ihr am Foto) zaubern lassen. Die Ergebnisse finde ich ehrlichgesagt sehr beeindruckend – die KI sieht mich offenbar als eher ernsten Typen, der gerne weiß trägt und hat mir, so zumindest mein Selbstbild, einige zusätzliche Falten spendiert 😁

Betriebswirtschaftlich sind die Magic Avatars jedenfalls ein Riesenerfolg für Prisma Labs, dem Unternehmen hinter Lensa. Alleine im Dezember soll mit der App über 10 Mio USD Umsatz generiert worden sein, nach zuvor 8 Mio von Jänner bis inkl. November.

Warnung: Datenschutztechnisch ist das ganze eine absolute Katastrophe. Die hochgeladenen Selfie-Fotos werden zwar wieder gelöscht, aber nicht die generierten Avatare – Lensa behält sich vor diese aufzubewahren und weiterzuverwenden!

Urheberrechtlich genauso:
Der dafür verwendete Deep-Learning Algorithmus „Stable Diffusion“ musste natürlich zunächst lernen, wie man solche Kunstwerke kreiert. Dazu wurde die künstliche Intelligenz angeblich mit 5,8 Milliarden Fotos trainiert – darunter unzählige Werke von echten Künstlern, deren Stil und teilweise sogar deren Signatur bei den Magic Avatars verwendet werden.

Zusätzlich wird der KI auch noch Sexismus und Rassismus vorgeworfen – sexualisierte Darstellungen von Frauen und westliche Schönheitsideale sollen hier überproportional bedient werden.

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